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© Birgit Arndt / fundus.media
„And so we pray“, übersetzt „und so beten wir“ heißt ein emotionales Lied, das gerade häufig im Radio gespielt wird. Geschrieben hat es die bekannte Band Coldplay. „Ich bete, dass ich nicht aufgebe“ heißt es weiter im Liedtext, „bete, dass ich mein Bestes gebe, bete, dass ich mich aufrichten kann, bete, dass mein Bruder gesegnet ist“.
Beten - ist das nicht out? Anscheinend doch noch nicht.
Der heutige Sonntag „Rogate“ bedeutet übersetzt „Betet“ und stellt genau wie dieses Lied das Gebet in den Mittelpunkt. Beten hat Menschen schon immer Kraft gegeben, besonders in schwierigen Situationen. Das „Stoßgebet“ kennt wohl jeder gerade in einer brenzligen Situation im Straßenverkehr und die Erfahrung, das ist gerade noch mal gut gegangen, dass niemand zu Schaden gekommen ist.
Der heutige Sonntag will uns ermutigen, nicht nur in Ausnahmesituationen zu beten, sondern immer wieder wie es in der Bibel im steht: „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen.“ (1. Thess 5,16-18)
Die Musiker in dem Lied erzählen wie das Beten ihnen Kraft gibt morgens aufzustehen und ihren Alltag zu bestehen. Das Beten ihnen hilft, die richtige Richtung in ihrem Leben zu finden, weil da jemand ist, der ihnen den Weg zeigt. Die Bibel sagt, dass das Gebet kein Selbstgespräch ist, sondern dass Gott unsere Gebete hört, egal wie kurz oder lang sie sind. Und dass er darauf reagiert: „Bittet, so wird euch gegeben“ steht als Aufforderung im Matthäusevangelium 7,7. Wer betet, der sieht hin und übersieht nicht. Der bringt den eigenen Dank oder die Klage zur Sprache und kann abgeben, was ihn oder sie selbst belastet. Und kann es einem Höheren überlassen, dass Richtige zu entscheiden. Denn so heißt es im Spruch für die kommende Woche aus Psalm 66,20 „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“
Daniela Wieners ist Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Konradsdorf
Paul Seling/Pexels.comOb eine schwere Krankheit, ein Trauerfall in der Familie, das belastende Gefühl, einsam zu sein, oder einfach nur ein Coffee-to-go und Feierabend, – nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Impulse für Glauben und ihren Alltag mit seinen Herausforderungen und Freuden aufzugreifen.
Tobias Frick/fundus-medien.deHier finden Sie weitere „Gedanken zum Sonntag" von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Mitarbeiterinnen aus dem Dekanat Büdinger Land.
