Tobias Frick/fundus-medien.de

Diakonie

Diakonie ist nach neutestamentlichem Verständnis "der Glaube, der in der Liebe tätig wird".

  • in leiblicher Not
  • in seelischer Bedrängnis
  • in ungleichen und ungerechten Verhältnissen.

Diakonie ist nicht nur Hinwendung zum und Hilfe für einzelne Menschen oder Gruppen von Menschen, sondern tritt in gesellschaftspolitischer Verantwortung für die Änderung von ungerechten Verhältnissen ein und dient damit dem Gemeinwohl.

Diakonische Hinwendung zum rat- und hilfesuchenden Menschen bedeutet zunächst, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Der ganze Mensch mit seinen Schwächen und Problemen, aber auch seinen Fähigkeiten und Stärken wird ebenso wahrgenommen wie sein Umfeld.

Die Bedürfnisse und der Wille des ratsuchenden Menschen stehen im Mittelpunkt des Hilfehandelns, seine Würde wird in jedem Fall gewahrt. Der Mensch wird nicht zum Objekt der Hilfe und des Helfenden.